Trachau

Ankauf zu aktuellen Preisen

Trachau

Unser Service

Wir zahlen Tagespreise für Ihr Gold bis 43,-€ /g , Silber bis 0,80 €/g , Dentalgold bis 25,- €/g dabei richten wir uns bei der Auszahlung immer nach dem jeweils aktuellen Tageskurs für Edelmetalle und aktualisieren diesen mehrmals täglich. Für Krügerrand und andere Anlagemünzen bis 1500,- €

Bei uns werden Sie schnell beraten. Innerhalb von 24 Stunden schlagen wir Ihnen ein Angebot vor und Sie erhalten das Geld sofort ausgezahlt. Ohne Kommission und Wartezeiten, auch bei größeren Mengen. Dafür geben wir Ihnen unsere 24h Abwicklungsgarantie.

Sofortige Bargeldauszahlung direkt vor Ort. So müssen Sie nicht erst lange auf eine Überweisung warten oder einen Scheck einlösen. Das bedeutet für Sie volle Transparenz und Sicherheit.

Filiale

Goldankauf Dresden
Straße des 17. Juni 13
01257 Dresden
+49 (0)351 20 56 447
+49 (0)177 35 90 100

info@goldankauf-dresden.com

  • Mo - Fr
  • 10.00 -18.00 Uhr
  • Sa
  • nach Vereinbarung
Unsere Kunden
Doreen Schubert, Großenhain
Trachau

Trachau

Der Dresdner Stadtteil Trachau liegt im Nordwesten der sächsischen Landeshauptstadt und gehört heute zum Ortsamtsbereich Pieschen. Trachau bildet die Grenze Dresdens zum nahe gelegenen Ort Radebeul. Im Norden wird der Stadtteil durch die sogenannte Junge Heide begrenzt, im Süden von Pieschen. Im Osten liegen die Trachenberge, im Westen begrenzen die Stadtteile Mickten und Kaditz den Stadtteil.

 

Trachau wurde, wie viele Stadtteile Dresdens, von sorbischen Siedlern gegründet und im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Damals hieß es noch „Trachenowe“, was so viel wie „nahe den Drachenbergen“ bedeutet. Trachau war ein kleines Bauerndorf mit einem historischen Kern, heute als Alttrachau bekannt. Mehrere kleine Zwei- und Dreiseitenhöfe erinnern an die Vergangenheit Trachaus. Die Bevölkerung widmete sich vor allem der Landwirtschaft und dem Weinanbau, der in den nahe gelegenen Drachenbergen betrieben wurde.

 

Ab dem 17. Jahrhundert begann Trachau entlang der heutigen Leipziger Straße zu wachsen. Zentrum blieb allerdings der Gasthof „Goldenes Lamm“, um den herum nun auch mehrstöckige Häuser errichtet wurden. So entwickelte sich Trachau langsam zu einer beliebten Dresdner Vorstadt, die 1903 schließlich offiziell eingemeindet wurde.

 

Trachau verfügt nur über eine Bahnhaltestelle und eine Straßenbahnlinie, die eine Anbindung an das Dresdner Zentrum und Radebeul gewährleistet. Daher war der Stadtteil nie sonderlich attraktiv für die Industrie und gilt auch heute als reiner Wohnvorort.

 

Ein bekanntes Gebäude war früher die Trachauer Mühle, auch Bockwindmühle genannt. Sie wurde in den Jahren 1848/49 errichtet, um den Bauern den mühevollen Weg zu der Mühle nach Boxdorf zu ersparen. Zwanzig Jahre später wurde die Mühle allerdings bei einem Brand schwer beschädigt und nicht wieder aufgebaut. Heute erinnert nur der Trentzschweg an den Erbauer der Trachauer Mühle.

 

Ebenso bekannt war auch das Gas- und Wasserwerk in Trachau. Es wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet, um die reibungslose Strom- und Wasserversorgung der Trachauer Bevölkerung zu gewährleisten und gleichzeitig unabhängig von den umliegenden Stadtteilen zu sein. Nach der Eingemeindung des Stadtteils Trachau übernahm die Stadt Dresden die Werke und betrieb sie weiter. Teilweise konnten auch Kaditz und Mickten mit versorgt werden. 1930 erwiesen sich die Werke als unwirtschaftlich und wurden abgerissen.

 

Ein weiteres Wahrzeichen des Stadtteils, das auch heute noch steht, ist die Apostelkirche. Sie wurde in den Jahren 1927 bis 1929 nach den Plänen des Architekten Oswin Hempel erbaut. Diese Notwendigkeit einer eigenen Kirche ergab sich, da sich die Trachauer Gemeinde von der Kaditzer Gemeinde abspaltete und von nun an eigene Gottesdienste abgehalten wurden. Die Apostelkirche musste im Laufe der Jahre mehrmals renoviert werden, zuletzt im Jahr 2010, nachdem sie drei Jahre zuvor von dem Orkan Kyrill schwer beschädigt worden war.

 

Aufgrund seiner Lage und seiner Nähe zum Fluss Elbe war Trachau immer wieder von Hochwasser gefährdet. Zuletzt wurde der Stadtteil 2002 teilweise schwer beschädigt, nur das historische Zentrum um Alttrachau blieb weitestgehend verschont.

 

Trachau ist heute einer der zahlreichen Dresdner Vororte und wird von seinen Bewohnern aufgrund seiner Zentrumsnähe sehr geschätzt.