Flussgold-Dukaten

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Flussgold-Dukaten

Flussgold-Dukaten

Sie sind eine Besonderheit der deutschen Münzkunde und gelten bei Sammlern als hoch begehrt: Flussgold-Dukaten. Ihr Gold stammt aus deutschen Flüssen, in denen vom 17. bis 19. Jahrhundert Goldwäscherei betrieben wurde. Als goldreichster Fluss galt der Rhein, ebenso ergiebig waren auch Isar, Donau, Eder und Inn. Goldwäscherei war ein sehr arbeitsreiches Geschäft, weshalb es von Anwohnern und Schiffsarbeitern als Nebenerwerb genutzt wurde. Besonders groß waren die gefundenen Mengen jedoch nie.


Goldwäscherei durfte nicht einfach aus Gutdünken betrieben werden, dazu bedurfte es einer Genehmigung des ansässigen Landesherrn. Diese war nur für ein bestimmtes Gebiet gültig. Zudem mussten auch Gebühren an den Landesherrn gezahlt werden. Die Goldwäscher wurden verpflichtet, ihre Funde an bestimmten Sammelstellen abzugeben, deren Bestreben es war, das wertvolle Edelmetall aufzukaufen. So war es den Goldwäschern nicht möglich, am Goldhandel teilzuhaben, dieses Recht blieb einzig dem Landesherrn vorbehalten. Dieser kaufte die Funde der Goldwäscher oft für einen geringeren Preis auf, als sie tatsächlich wert waren. Deshalb war man bestrebt, das gefundene Gold anderweitig zu verkaufen.


Der erste Flussgold-Dukat wurde im Jahr 1674 geprägt, während der Herrschaft von Karl Ludwig von der Pfalz. Der Halbdukat trägt auf der Rückseite die Inschrift „EX. A. RH“. Diese Abkürzung stammt aus dem Lateinischen und steht für „EX AURUM RHENANO“. Dies bedeutet so viel wie „Aus dem Gold des Rhein“. In ähnlicher Weise wurden auch die anderen Rheingold-Dukaten geprägt. Die kurpfälzischen Münzen aus dem 18. Jahrhundert tragen eine besonders schöne Gestaltung. Auf ihnen ist das Profil der Stadt Mannheim mit der Jesuitenkirche und dem Schloss abgebildet.


Einige der Flussgold-Dukaten aus dem Rheinland tragen ähnliche Inschriften. Beispielweise „SIC FVLG LITORA ADRANAE AURI FLUAE“ (So sehen die strahlenden Ufer des goldreichen Eder-Flusses aus) und „SIC FVLGENT LITTORA RHENI“ (So sehen die strahlenden Ufer des Rheins aus). Im 19. Jahrhundert ging man schließlich dazu über, die Inschrift der Münzen in deutscher Sprache zu gestalten. So weisen einige der Flussgold-Dukaten die Prägung „Aus Rheinsand“ und „DUCAT AUS RHEINGOLD ZU 22 K 6 G“ (G steht für „Grän“, K für „Karat“) auf.


Auch in Bayern wurden im 18. und 19. Jahrhundert Flussgold-Dukaten geprägt, die jedoch ausschließlich lateinische Inschriften aufweisen. Zum Beispiel „EX AURO ISARAE“ (Aus dem Gold der Isar), „EX AURO OENI“ (Aus dem Gold des Inns) und „EX AURO DANUBII“ (Aus dem Gold der Donau). Auf der Rückseite der Münzen sind die jeweiligen Flussgötter mit Wappenschild und Schilfkrone abgebildet. Die Dukaten aus Isargold stellen die Münchner Frauenkirche, ein besonderes Wahrzeichen der Stadt, dar. Im 19. Jahrhundert wurden in Bayern auch Rheingold-Dukaten geprägt. Deren Vorderseite zeigt den bayrischen König Maximilian den Zweiten, auf der Rückseite ist die Stadtansicht von Speyer mit dem berühmten Dom abgebildet.