Gold aus Meerwasser

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Gold aus Meerwasser

Gold aus Meerwasser

Fritz Haber wurde im Jahr 1868 als einziger Sohn einer jüdischen Familie in Breslau geboren. Er studierte Chemie an den Universitäten in Heidelberg und Berlin, an der er im Jahr 1891 promovierte. Danach ging er nach Karlsruhe, wo er sich als Professor für Technische Chemie habilitierte und später auch in der Physik und Elektrochemie tätig war. Zusammen mit Carl Bosch entwickelte er unter anderem ein Verfahren, das die Herstellung von Ammoniak zur Produktion von Sprengstoff und Düngemitteln erlaubte. Für diese Arbeit erhielt er 1918 den Nobelpreis der Chemie. Einen zweifelhaften Ruf erwarb der Chemiker, als er die Verwendung von Giftgaswaffen im Ersten Weltkrieg erforschte. Aufgrund dessen wurde er später von den Alliierten als Kriegsverbrecher gesucht, jedoch nie verhaftet und verurteilt.


Nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg hatte Deutschland durch den Versailler Vertrag mit enormen Kriegsschulden zu kämpfen. Diese umfassten neben Sachleistungen auch 20 Millionen Goldmark, was einer Menge von fast acht Tonnen Gold entspricht. 1920 hatte der deutsche Chemiewissenschaftler und Nobelpreisträger Fritz Haber die Idee, Gold aus dem Meerwasser zu gewinnen. Dazu stellte er umfangreiche Untersuchungen an, denn eine schnelle Lösung der finanziellen Probleme Deutschlands schien verlockend.


Gemeinsam mit Svante Arrhenius, einem schwedischen Chemiker, errechnete Haber einen Goldgehalt der Meere von fünf Milligramm pro Kubikmeter. Dies bedeutete einen Goldvorrat von insgesamt fast acht Milliarden Tonnen. Bereits eine geringe Menge davon würde ausreichen, um die Reparationszahlungen zu leisten und Deutschland von der Kriegsschuld zu befreien. Dazu war es einzig und allein nötig, genug Gold zu fördern, daraus Münzen zu prägen und diese im großen Stile zu verkaufen.


Haber begann nun an einem Gewinnungsverfahren zu arbeiten, das es ermöglichen sollte, das Gold aus dem Meerwasser zu filtern. Insgesamt sechs Jahre lang widmete er sich diesem Projekt. Trotzdem gelang es ihm nicht, eine effektive Technik zu entwickeln. Daneben ergab sich das Problem, dass der Goldgehalt des Meeres bei weitem nicht so hoch lag, wie Haber eingeschätzt hatte. Nicht die Zahl von fünf Milligramm pro Kubikmeter Wasser war falsch, jedoch hatte man sich bei der Gesamtmenge um den Faktor 1000 verrechnet. So liegt der Gesamtgehalt anstatt bei acht Milliarden Tonnen nur bei acht Millionen. Dieser simple Fehler war es, der Habers Projekt zum Scheitern verurteilte. Bis heute scheint es schwer zu glauben, wie dem renommierten Wissenschaftler dieser Fehler unterlaufen konnte und wie die Proben aus dem Meer solche hohen Ergebnisse hervorbringen konnten.


Obwohl das Projekt Gold aus dem Meerwasser scheiterte, trug es maßgeblich zur Verbesserung einiger Nachweismethoden bei und lieferte damit seinen Beitrag zur Wissenschaft. Haber ließ sich 1933 nach der Gründung des Dritten Reiches in den Ruhestand versetzen und emigrierte später nach Großbritannien, wo er weiterhin als Professor in verschiedenen Universitäten tätig war. Er starb im Februar 1934 in der Schweizer Stadt Basel.