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Striesen

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Striesen

Der Dresdner Stadtteil Striesen ist Teil des Ortsamtbereichs Blasewitz und gilt als einer der bevölkerungsreichsten Stadtteile der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Rund sieben Prozent der Dresdner Bevölkerung lebt in diesem Stadtteil, der aus einem slawischen Platzdorf hervorgegangen war. Eine erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1350 als „Stresen“. Der Dorfkern befindet sich heute nördlich der Schandauer Straße und bestand aus einigen Bauerngütern. Aufgrund der guten und überaus fruchtbaren Bodenbedingungen in diesem Teil der Stadt Dresden, entwickelte sich Striesen in der Vergangenheit sehr rasch.

1856 wurde das erste Wohngebäude außerhalb des Dorfkerns errichtet; damit begann für Striesen ein neuer Abschnitt in der Ortsgeschichte. Im Jahre 1860 wurde ein Bebauungsplan für Striesen festgelegt, der einen schachbrettartigen Grundriss aufwies, auf dem später zahlreiche Villen und Mietshäuser entstehen sollten. Da der Bebauungsplan eine offene Bauweise vorschrieb, entwickelte sich der Stadtteil zu einem der grünsten Stadtteile von Dresden. Striesen wuchs immer mehr und wurde folglich am 1. Juni des Jahres 1892 gemeinsam  mit seinen etwa 11.000 Einwohnern nach Dresden eingemeindet.

Einst waren in Striesen die bekanntesten Gärtnereinen der Stadt angesiedelt. Diese mussten aber aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung und der immer weiter fortschreitenden Bebauung weichen. 1883/91 bekam der Stadtteil, als einer der ersten Stadtteile von Dresden, einen Straßenbahnanschluss.

Um 1900 profitierte auch Striesen von der zunehmenden Industrialisierung. Die Zigarettenfabrik Jasmatziv, die nach den Plänen der Architekten Rose & Röhle errichtet wurde, erlangte neben der Kameraproduktion und der Kartonagenbranche große Bekanntheit. Auch das Mimosa-Werk, eine Fotopaperfabrik, siedelte sich in Striesen an der Schandauer Straße, die noch heute vom 1923 errichteten Ernemann-Turm charakterisiert ist, an.

Aufgrund der zunehmenden Industrialisierung wuchs auch die Zahl der Arbeiter in Striesen, die nach Feierabend auf der Suche nach Vergnügen und Unterhaltung waren; so entstand unter anderem das heute beliebte und als Programmkino genutzte Volkshaus Ost.

Als Striesen im Jahre 1945 Opfer der Luftangriffe des Krieges wurde, wurden beinahe alle Gebäude des ehemaligen historischen Dorfkerns vernichtet, das Villenviertel hingegen überstand die Angriffe ohne großen Schaden. Der Wiederaufbau begann um 1955, wobei auf der Borsbergstraße die ersten Großblockbauten der Stadt Dresden errichtet wurden. Im Jahre 1970 war der Aus- und Aufbau der neuen Mitte von Striesen beendet. Nach der politischen Wende wurden im Jahre 1900 auch die attraktiven Altbauten saniert und gelten heute als beliebter Wohnraum bei den Dresdner Bürgern. Dennoch kam es bis zum Jahr 2009 zu zahlreichen Umzügen der Bewohner raus aus dem Stadtteil, da Striesen nicht an das breitbandige Internet angeschlossen war. Heute ist Striesen an das breitbandige Internet angeschlossen und ein beliebtes Wohnviertel sowie ein attraktives Viertel zum Arbeiten. In den ehemaligen Ernemann-Werken, in denen zuletzt der VEB Pentacon untergebracht war, sind seit dem Jahre 1997 die Technischen Sammlungen der Stadt Dresden untergebracht und die ehemalige Zigarettenfabrik Jasmatziv wird heute als Produktionsstätte der f6 Cigarettenfabrik genützt.