Wir heißen Sie recht herzlich willkommen und begrüßen Sie auf der Seite vom Goldmark Münzen Ankauf.
Wir sind ein langjährig erfahrenes Team, das sich auf den Ankauf von Gold und Goldmünzen in jeglichen Legierungen und Varianten spezialisiert hat. Dabei interessieren wir uns auch für die Münzen der Goldmark, die es zu 5, 10 und 20 Mark gibt. Wir bieten unseren Kunden dafür eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung, denn bei uns erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden ein faires Angebot für Ihre Goldmünzen, das sich am tagesaktuellen Goldpreis orientiert und auch den Sammelwert der Münzen berücksichtigt. Anschließend zahlen wir Ihnen den Preis direkt vor Ort und in bar aus, so haben Sie volle Transparenz und Sicherheit und müssen nicht erst lang auf eine Überweisung warten. Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder über das Ankaufsformular, oder Sie besuchen uns in unseren Geschäftsräumen, wo wir vom Goldmark Münzen Ankauf Sie gern beraten.
Die Goldmark ist eine ganz besondere Münze aus Deutschland, die heute viele Sammler begeistert und in die glanzvolle Geschichte des Deutschen Kaiserreiches zurückversetzt.
Die Mark war die Währung im Deutschen Kaiserreich von 1871 bis offiziell 1924. Sie wurde auch Goldmark genannt, da es sich um eine goldgedeckte Währung handelte. Das heißt, dass die Münzen zu 5, 10 und 20 Goldmark tatsächlich aus Gold bestanden und dass ihr innerer Wert aus Edelmetall genau dem Nennwert entsprach, der ihnen aufgeprägt war. Münzen, bei denen dies der Fall ist, werden als Kurantmünzen bezeichnet, da ihr Kurswert ihrem Metallwert entspricht.
Wir vom Goldmark Münzen Ankauf wissen um die einzigartige Geschichte dieser speziellen Münzen. So leitet sich der Name der deutschen Währung von der ursprünglich germanischen Gewichtseinheit Mark ab, die später über die Hansestädte immer mehr zur Bezeichnung einer bestimmten Währung wurde. Mit dem deutschen Münzgesetz vom 9. Juli 1873 kamen 10- und 20-Mark-Stücke aus Gold in Umlauf, die als Ersatz für die bis dahin unterschiedlichen Landeswährungen, wie beispielsweise Taler, Gulden und Kreuzer, dienen sollten. Ab 1. Januar 1876 war die Mark das einzige gesetzlich anerkannte Zahlungsmittel. Die ersten Münzen mit einem Wert von 20 Mark gab es schon unmittelbar nach der Einigung des Deutschen Kaiserreiches, da dafür die bereits vorhandenen preußischen Prägungen verwendet wurden. Erst im Jahr 1910 kamen auch Banknoten, also Geldscheine, hinzu, die als Zahlungsmittel akzeptiert werden mussten.
Vor dem Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 bemühte sich die Reichsregierung, die Goldmark immer mehr im Land zurückzuhalten und diese gegen Darlehenskassenscheine zu tauschen, da somit das Gold in reichseigenen Beständen eingelagert werden sollte. Auf diese Weise wollte man sich angesichts des drohenden Krieges ein wertbeständiges Anlagepolster schaffen, das im Falle eines verlorenen Krieges besser bestehen sollte als Banknoten. Doch auch in der Bevölkerung dachte man ähnlich, sodass viele Menschen ihre Geldscheine und Banknoten in Goldmünzen umtauschten und diese zu Hause einlagerten oder Hamsterkäufe damit tätigten, die außerdem zu einem Preisanstieg der Güter führten. Im Juli 1914 setzten die Reichsbanken dann endgültig die Möglichkeit aus, Banknoten in Münzen umzutauschen, womit faktisch der Münzgeldumlauf zum Stillstand kam. Damit wurde die Goldmark als Währung nicht mehr genutzt und sie wurde nur noch ein Anlagepolster, das seinen Wert aus dem Edelmetall bezog, woraus es gefertigt war. Nach Ende des Krieges und dem damit verbundenen Staatsbankrott, fand 1923 eine Währungsreform statt, wonach die Goldmark wieder als Zahlungsmittel zugelassen wurde. Doch es wurden keine neuen Münzen mehr geprägt; vielmehr versuchte man mit dem zugelassenen Zahlungsverkehr die Münzen staatlicherseits als Reparationsleistung gemäß dem Versailler Vertrag einzuziehen. Das gelang allerdings schon deshalb nicht, da die meisten Menschen für den Zahlungsverkehr nur noch die Silbermünzen nutzen und die Goldmünzen als Wertanlage zu Hause behielten. 1938 wurden die letzen Münzen dann durch Bankaufruf aus dem Handelsverkehr gezogen, womit die Zeit der Goldmark gänzlich zu Ende war.
Der Goldmark Münzen Ankauf kann Ihnen die Besonderheiten der Goldmark erklären. So sind die Goldmünzen der Mark Kurantmünzen, also Münzen deren Wert ihrem Metallwert entspricht. Sie bestehen aus 90% Feingold und 10% Kupfer, was ihnen eine leicht rötliche Färbung gibt. Die Goldmark-Münzen sind damit aus 21,6karätigem Gold gefertigt, das demgemäß auch Münzgold genannt wird. Es gibt sie gestückelt zu 5-, 10- und 20-Mark, wobei das 5-Mark-Stück 1,9912g mit einem Feingoldgewicht von 1,7921g wiegt, das 10-Mark-Stück 3,9825g mit einem Feingoldgewicht von 3,5842g und das 20-Mark-Stück 7,9649g mit einem Feimgoldgewicht von 7,1685g. Das 20-Mark-Stück wird auch Doppelkrone oder Goldfuchs genannt und hat einen Durchmesser von 22,5mm, das 10-Mark-Stück heißt auch Krone und verfügt über einen Durchmesser von 19,5mm und das 5-mark-Stück wird auch ½ Krone genannt und weist einen Durchmesser von 17,0mm auf. Von 1871 bis 1914/15 wurden laut dem deutschen Numismatiker Kurt Jaeger 5.366.465.000 Mark in Goldmünzen geprägt, was einem Feingoldgewicht von 1930 Tonnen entspricht.
Die Vorderseite der Goldmünzen konnte jeder Bundesstaat frei gestalten. In der Regel befindet sich darauf das Abbild des jeweiligen regierenden Monarchen; die Städte Bremen, Lübeck und Hamburg prägten darauf jedoch ihre Stadtwappen. Auf der Rückseite der Münzen befindet sich immer der Reichsadler, dessen Gestalt zweimal geändert wurde. So wurde beispielsweise 1890 aus dem kleinen Adler mit dem großen Hohenzollern-Schild ein großer Adler mit einem kleinen Hohenzollern-Schild, womit die Vorherrschaft Preußens innerhalb des Deutschen Kaiserreiches zurückgedrängt und die gefestigte Einheit des deutschen Volkes betont wurde.
Die 5-Mark-Goldmünze nimmt einen besonderen Stellenwert ein. Sie erreichte im Jahr 1877 die höchste Auflage, als eine Million Stück der preußischen Version geprägt wurden. Dennoch konnten sich die Münzen bei der Bevölkerung nicht durchsetzen; da sie relativ klein waren und nur ein geringes Gewicht hatten, wurden sie oft verloren, sodass sie schließlich an die Reichsbank zurückgingen und ihre Prägung eingestellt wurde. Am 1. Oktober 1900 wurden sie außer Kurs gesetzt. Heute existieren etwa noch 10% der ursprünglich geprägten 5-Goldmark-Stücke, weshalb ein großer Teil der angebotenen Stücke sich oft als Fälschung herausstellt.
Es gibt heute etwa dreimal so viele 20-Mark-Goldmünzen wie 10-Mark-Goldmünzen, weshalb diese auch den höheren Sammelwert erzielen. Durch die beiden Weltkriege, den Verbrauch für industrielle Zwecke und Exporte hat sich der heutige Bestand der Goldmark-Münzen drastisch reduziert. So gibt es etwa noch 40-50% der ursprünglich geprägten 10- und 20-Mark-Goldmünzen. Die von 1888 bis 1913 geprägte „Goldmark 20 M. Preussen Wilhelm II.“ wird heute noch als Anlagemünze verkauft und ist damit die einzige Goldmark-Bullionmünze.
Unser freundliches Team vom Goldmark Münzen Ankauf ist der ideale Partner, wenn Sie ein solches Sammelstück verkaufen möchten und freut sich über Ihren Besuch.