Konferenz von Bretton Woods

Ankauf zu aktuellen Preisen

Konferenz von Bretton Woods

Unser Service

Wir zahlen Tagespreise für Ihr Gold bis 43,-€ /g , Silber bis 0,80 €/g , Dentalgold bis 25,- €/g dabei richten wir uns bei der Auszahlung immer nach dem jeweils aktuellen Tageskurs für Edelmetalle und aktualisieren diesen mehrmals täglich. Für Krügerrand und andere Anlagemünzen bis 1500,- €

Bei uns werden Sie schnell beraten. Innerhalb von 24 Stunden schlagen wir Ihnen ein Angebot vor und Sie erhalten das Geld sofort ausgezahlt. Ohne Kommission und Wartezeiten, auch bei größeren Mengen. Dafür geben wir Ihnen unsere 24h Abwicklungsgarantie.

Sofortige Bargeldauszahlung direkt vor Ort. So müssen Sie nicht erst lange auf eine Überweisung warten oder einen Scheck einlösen. Das bedeutet für Sie volle Transparenz und Sicherheit.

Filiale

Goldankauf Dresden
Straße des 17. Juni 13
01257 Dresden
+49 (0)351 20 56 447
+49 (0)177 35 90 100

info@goldankauf-dresden.com

  • Mo - Fr
  • 10.00 -18.00 Uhr
  • Sa
  • nach Vereinbarung
Unsere Kunden
Sven Neuber, Radeburg
Konferenz von Bretton Woods

Konferenz von Bretton Woods

Während des Zweiten Weltkrieges fand vom 1. bis 23. Juli 1944 in Bretton Woods, einem kleinen Ort in New Hampshire, eine Konferenz der UNO statt. 730 Vertreter aus 44 Mitgliedsstaaten trafen sich, um über die wirtschaftliche und finanzielle Zukunft in der Nachkriegszeit zu debattieren. Denn obwohl sich bereits ein Sieg der Alliierten abzeichnete, schien es wichtig, schon jetzt über eine Nachkriegsordnung nachzudenken. Wichtige Themen waren eine Ordnung der Weltwirtschaft und die Einführung eines internationalen Währungssystems. Das Ergebnis tagelanger Verhandlungen war schließlich der Vertrag von Bretton Woods, der von 30 Staaten unterzeichnet wurde und schließlich im Dezember 1945 in Kraft trat.

 

Zu den Resultaten der Konferenz von Bretton Woods gehörte neben der Gründung der Weltbank auch die des Internationalen Währungsfonds (IWF). Beide Institutionen haben ihren Sitz in Washington D. C. Die Aufgabe des IWF ist es, die internationale Währungspolitik und den Welthandel zu fördern, sowie die Wechselkurse zu festigen und die Geldpolitik zu regulieren. Die Weltbank hatte nach dem Zweiten Weltkrieg eine wichtige Bedeutung für den Wiederaufbau der Länder, die durch den Krieg zerstört worden waren. Heute ist sie für die Förderung der Wirtschaft in schwächeren Mitgliedsstaaten verantwortlich.

 

Ebenso zu den Beschlüssen der Konferenz gehörte eine neue Weltwährungsordnung, die den freien Umtausch zwischen den verschiedenen Währungen gewährleisten und für feste Wechselkurse sorgen sollte. Die Leitwährung war der US-Dollar. Da dieser durch Gold gedeckt war, konnte der Goldstandard, der von 1870 bis zum Ersten Weltkrieg bestand, wieder eingeführt werden. Zwei der renommiertesten Wirtschaftswissenschaftler trugen maßgeblich zur Etablierung dieses Bretton – Woods - Systems bei: der Brite John Maynard Keynes (1883-1946) und der amerikanische Ökonom Harry Dexter White (1892-1948). Beide legten ein Konzept für ein internationales Finanz- und Währungssystem vor, wobei schließlich der Vorschlag von White umgesetzt wurde.

 

Ein großer Vorteil des Goldstandards sind in erster Linie die festen Wechselkurse zwischen den einzelnen Währungen, sowie der Austausch an Waren und Kapital zu nennen. So galt das Gold vordergründig als Tauschmittel zwischen den Währungen und als Zahlungsmittel. Der Goldstandard wurde auch für Disziplinierungsmaßnahmen eingesetzt: ein Staat, der schlecht gewirtschaftet hatte, musste neben dem Einleiten von Sparmaßnahmen und eines Konsolidierungskurses auch Gold abgeben. Ein Nachteil des Goldstandards ist jedoch seine geringe Flexibilität, die Deflation fördert und das Wirtschaftswachstum verhindert. John Maynard Keynes sorgte 1924 dafür, dass der Einfluss des Goldstandards sank und damit auch seine Nachteile.

 

 

Wie der Tausch zwischen zwei Währungen, war auch der Umtausch von Währung in Gold möglich. Der Goldhandel florierte besonders in den USA, wo Dollars in Gold getauscht wurden. 1949 waren die USA im Besitz von 22.000 Tonnen Gold, nach der Abschaffung des Goldstandards waren es 8.600 Tonnen. Diese Menge soll immer noch in Fort Knox lagern. Mit dem Beginn des Vietnamkrieges geriet die amerikanische Wirtschaft in die Inflationskrise, der Wert des Goldvorrats sank. Schließlich setzte sich der US-Präsident Richard Nixon (1913-1994) für die Abschaffung des Bretton-Woods-Systems ein. Die Folge war eine Abwertung des Dollars sowie eine Liberalisierung der Finanzmärkte. Doch seine bedeutende wirtschaftliche Rolle hat das Gold nicht verloren. Noch heute ist es eine beliebte Wertanlage, da es kaum an Wert verliert. Diese Entwicklung lässt sich durch den Goldpreis bestätigen, der seit 2001 kontinuierlich steigt.