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Reick

 

Reick ist ein Stadtteil von Dresden, der heute dem Ortsamtsbereich Prohlis angehört. Er liegt im Südosten der Hauptstadt und wird von den Stadtteilen Niedersedlitz, Strehlen und Seidnitz begrenzt. Reick wurde im 11. Jahrhundert von sorbischen Siedlern gegründet. Der ursprüngliche Ortsname lautete „Rykh“, abgeleitet vom altsorbischen Ryk, was so viel wie „Graben“ bedeutet. Im Jahr 1680 wurde das Dorf trotz großer Gegenwehr der slawischen Bauern von der Stadt Dresden eingemeindet.

 

Im Laufe der Jahrhunderte wurde Reick von zahlreichen Katastrophen heimgesucht: Hochwasser, Pestepidemien und Brände forderten viele Opfer in der Bevölkerung. Auch ein Brandstifter trieb mehrere Jahre sein Unwesen in Reick, bevor er 1807 gefasst und hingerichtet wurde. Ebenso wurde der Stadtteil von mehreren Schlachten, die in und um Dresden stattfanden, stark in Mitleidenschaft gezogen.

 

Mit dem Bau der Bahnlinie Dresden – Pirna, die mitten durch Reick verläuft, wandelte sich das Stadtbild von Reick zum Wohn- und Industrievorort. Rund um den Bahnhof Reick siedelten sich mehrere Industriebetriebe an, zum Beispiel die Kamerafabrik Emil Wünsche und die Zieh- und Stanzwerke Reick. Schließlich wurde auch ein Straßenbahnhof errichtet. Da lag es nahe, dass sich vor allem Straßenbahner in dem angrenzenden Wohngebiet ansiedelten.

 

Im Zweiten Weltkrieg wurden Teile von Reick durch Bomben zerstört, der Wiederaufbau dauerte bis in die 1960er Jahre hinein. Heute gilt der Stadtteil als Wohnort mit besonders hohem gewerblichem Anteil. Der Straßenbahnhof wurde 2006 renoviert und wird nun von der DVB als Abstell- und Wartungshalle sowie als Weichenbauwerkstatt genutzt.

 

Als ein besonderes Wahrzeichen von Reick gilt das Gasometer. Es wurde 1909 nach den Plänen des Architekten Erlwein errichtet und war Teil des Reicker Gaswerkes. Heute ist das Panometer von Asisi in dem Gebäude untergebracht. Die runde Form des Gasometers eignet sich besonders für Ausstellungen wie „1756 Dresden“ und „Rom 312“.

 

Einen sportlichen Mittelpunkt stellte viele Jahre die Radrennbahn von Reick dar. Sie wurde 1909, im selben Jahr wie das Gasometer, vom „Verein für Radwettfahrten“ errichtet. Von zahlreichen Sponsoren unterstützt, entstand in Reick im Laufe der Jahre eine der modernsten Radrennbahnen Deutschlands. Schon 1910, ein Jahr nach der offiziellen Einweihung, fanden hier die Europameisterschaften im Radsport statt. 1932 sprach hier außerdem der KPD – Führer Ernst Thälmann zu Tausenden Dresdner Arbeitern. Schließlich geriet der Verein in finanzielle Schwierigkeiten und musste die Bahn 1939 aufgeben. Heute wird sie als Karl – Stein – Stadion für Sportveranstaltungen genutzt.