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Albertstadt

Albertstadt

Der Stadtteil Albertstadt liegt im Norden von Dresden, etwa drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Umgeben ist die ehemalige Militärstadt von den Stadtteilen Antonstadt, Radeberger Vorstadt, der Leipziger Vorstadt im Süden sowie Klotzsche und Hellerau im Norden.


Unweit befindet sich auch das bekannte Naturschutzgebiet Dresdner Heide. Die Albertstadt wurde im Jahr 1873 gegründet und nach dem Kronprinz Albert I. benannt, der sich im Deutsch – Französischen Krieg als Feldherr profilierte.

Der Stadtteil wurde planmäßig als Militärstadt angelegt, Straßen und Gebäude sind stark symmetrisch angeordnet. Zudem beherbergte die Albertstadt eine der größten Kasernenanlagen Deutschlands. Bekannte Straßen sind die Königsbrücker Straße und die Stauffenbergallee, die nach dem berühmten Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg benannt wurde. Die Albertstadt verfügt ebenfalls über ein eigenes Kraft- und Wasserwerk, das errichtet wurde, um die Unabhängigkeit des Militärs im Falle eines Angriffes zu gewährleisten.


In dem großen Gewerbe- und Industriegebiet im Norden der Albertstadt wurden früher auch Waffen und andere Militärtechnik produziert.

Die Geschichte der Albertstadt ist zum großen Teil von ihrer Nutzung als Militärstadt geprägt. So wurden in den Kasernenanlagen bis zum Zweiten Weltkrieg Soldaten ausgebildet. Bei den Luftangriffen der Alliierten auf Dresden am 14. Februar 1945 galt die Albertstadt als Hauptziel, jedoch wurde nur ein Gebäude getroffen. In der DDR wurden die Bauten der Albertstadt auch von der Nationalen Volksarmee und der Volkspolizei genutzt. Nach der Wende wurden die Gebäude renoviert. Heute ist die Albertstadt der Verwaltungssitz der Stadt Dresden, beispielsweise befinden sich hier das Dresdner Stadtarchiv und die Landesdirektion Dresden. Die militärische Nutzung des Stadtteils setzt sich ebenfalls fort, die Bundeswehr betreibt hier eine Heeresoffiziersschule. Viele militärische Gebäude der Albertstadt stehen heute unter Denkmalschutz.


Doch die Albertstadt hat auch viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zum Beispiel das Militärhistorische Museum, das als solches schon seit 1918 besteht. Es beherbergt vor allem deutsche, jedoch auch sowjetische und amerikanische Militärtechnik. Bekanntestes Ausstellungsstück ist der sogenannte Brandtaucher, das erste deutsche U - Boot. Auch kann das Museum mit einem Kampfhubschrauber und einer echten V2 - Rakete aufwarten. 2010 wurde das Museum nach den Plänen des polnischen Architekten Daniel Libeskind umgebaut, der schon das Jüdische Museum in Berlin konstruierte. Jährlich wird das Museum von über 200.000 Besuchern besichtigt.



Eine weitere interessante Sehenswürdigkeit der Albertstadt ist die Garnisonskirche. Sie ist architektonisch der Romantik zuzuordnen und bietet einen wunderschönen Blick über die Albertstadt sowie über die Dresdner Altstadt. Als eine der wenigen Kirchen Dresdens beherbergt die Kirche beide Konfessionen und wurde zu diesem Zweck zweigeteilt. Der katholische Teil wird bis heute von der Militärseelsorge genutzt. Im evangelischen Teil befindet sich heute eine Kunstausstellung.


In der Nähe der Garnisonskirche liegt der alte Militärfriedhof. Hier befinden sich die Gräber bekannter sächsischer Militärs, wie zum Beispiel des Generals Adolph von Carlowitz und des Offiziers Friedrich Olbricht, der am Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 beteiligt war. Im Laufe der Weltkriege wurde der Friedhof mehrfach erweitert, heute wird er auch zivil genutzt.

Einen Besuch wert ist auch die Heeresbäckerei, die früher das gesamte Militär mit Backwaren versorgte. Heute befindet sich hier eine Gaststätte. Das Gewerbegebiet der Albertstadt wird immer noch industriell genutzt. Infineon und der amerikanische Automobilzulieferer Federal Mogul haben hier ihre Produktionswerke. Das Industriegelände beherbergt auch zahlreiche Clubs und Diskotheken, wie den bekannten Veranstaltungsort Straße E. Jedes Jahr gibt es einen Tag der offenen Albertstadt in der Stauffenbergallee, der sich unter Dresdnern und Besuchern gleichermaßen großer Beliebtheit erfreut.