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Niedersedlitz

Niedersedlitz wurde im 12. Jahrhundert als sorbisches Dorf gegründet. Der Stadtteil liegt im Südosten von Dresden und wird im Norden von Leuben und Großzschachwitz, im Westen von Prohlis und im Süden von Lockwitz begrenzt. Im Jahr 1350 wurde Niedersedlitz erstmals als „Sedelicz“ erwähnt. Der Name stammt aus dem Altsorbischen von „sedlica“, was so viel wie „Siedlung“ bedeutet.

 

Das Dorf stand nach der Gründung im Besitz des Markgrafen von Meißen, wechselte aber im Laufe der Jahrhunderte immer wieder den Besitzer. Niedersedlitz war nach dem Dreißigjährigen Krieg komplett zerstört, wurde aber danach wieder vollständig aufgebaut. Bis zur Industrialisierung behielt es seine Rolle als unbedeutendes Bauerndorf inne. Die Bewohner widmeten sich vornehmlich der Landwirtschaft, dem Gartenbau und verschiedenen Kleingewerben.

 

Mit der Entstehung der Bahnlinie nach Pirna siedelten sich mehrere Industriebetriebe in Niedersedlitz an. Diese agierten vor allem in den Bereichen Düngemittel, Möbel, Lebensmittel und Papierherstellung. 1871 bekam Niedersedlitz schließlich einen eigenen Güterbahnhof. In dieser Zeit entstanden auch die ersten Fabrikantenvillen.

 

Ein bedeutender Vertreter der Niedersedlitzer Industriegesellschaft war die Elektromaschinenfabrik Kummer, die maßgeblich an der Entwicklung der ersten Dresdner Straßenbahn beteiligt war. Auf deren Initiative hin entstand auch die Straßenbahnlinie von Niedersedlitz zum benachbarten Stadtteil Leuben. Später wurde die Fabrik in Sachsenwerk umbenannt.

 

Anfang des 20. Jahrhunderts avancierte Niedersedlitz zum größten Industrieareal im Dresdner Osten. Der Stadtteil erweiterte sich ständig, mehrere Wohnhäuser und Parkanlagen wurden gebaut. Schließlich wuchs Niedersedlitz mit den benachbarten Stadtteilen Leuben und Dobritz zusammen. Der Stadtteil konnte seine Eigenständigkeit bis zum Zweiten Weltkrieg behaupten, nach 1945 sollte er eingemeindet werden. Ab dem 1. Juli 1950 gehörte Niedersedlitz schließlich offiziell zu Dresden. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor er als Industriegebiet an Bedeutung. Eine Vielzahl der Betriebe wurde enteignet und der Bau einer Plattenbausiedlung wurde umgesetzt.

                                                               

Ein bekanntes Gebäude von Niedersedlitz war viele Jahre lang das Gaswerk. Es wurde 1893 erbaut und ab 1902 in Betrieb genommen. Es sollte die reibungslose Gasversorgung der Bevölkerung und der Industriebetriebe gewährleisten. 1913 wurde es von der Stadt Dresden übernommen und mit dem Gaswerk im naheliegenden Stadtteil Reick zusammengelegt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Werk als unwirtschaftlich erkannt und im Jahr 1924 stillgelegt. Im Zweiten Weltkrieg fiel es den Bombenangriffen auf Dresden am 14. Februar 1945 zum Opfer.

 

Ein beliebtes Ausflugsziel war jahrelang das Freibad Niedersedlitz. Es wurde 1925 errichtet und erfreute sich großer Beliebtheit innerhalb der Bevölkerung. Eine geplante Vergrößerung des Areals konnte nicht durchgeführt werden, da die finanziellen Mittel fehlten. 1950 wurde das Freibad von der Stadt Dresden übernommen, nun sollte das Bad erneut vergrößert werden. Der geplante Umbau scheiterte allerdings und so wurde das Freibad in Niedersedlitz lediglich renoviert. In den 1990er Jahren wurde es geschlossen. Heute wird die Fläche für gewerbliche Zwecke genutzt.

 

Das bekannteste Gebäude in dem Stadtteil ist das Niedersedlitzer Rathaus. Bereits 1899 entstanden erste Pläne für den Bau eines eigenen Rathauses und es wurden Grundstücke aufgekauft. Schließlich wurde das Rathaus nach einem Entwurf des Architekten Gustav Hänichen errichtet. Die Grundsteinlegung fand am 24.06.1901 statt, bereits ein Jahr später konnte das neue Niedersedlitzer Rathaus eingeweiht werden. Das Gebäude steht im Jugendstil, weist aber auch Elemente der Renaissance und der Gotik auf. Bis zum zweiten Weltkrieg war es das Verwaltungszentrum des Stadtteils, danach wurde es von der DDR als Lager für osteuropäische Gastarbeiter genutzt. Heute ist es das Weiterbildungszentrum der Dresdner Stadtsparkasse.

 

Niedersedlitz ist heute einer der zahlreichen Wohnvororte Dresdens und wird von seinen Bewohnern aufgrund seiner ruhigen Lage geschätzt.